Die drei klassischen Verfahren
Vergleichswert
Der Preis ergibt sich aus tatsächlich erzielten Preisen vergleichbarer Objekte. Üblich bei Eigentumswohnungen und Standardhäusern.
Ertragswert
Für vermietete Objekte zählt der nachhaltig erzielbare Ertrag. Mieten, Bewirtschaftungskosten und Zinsniveau fließen ein.
Sachwert
Grundstück plus Wert der Gebäude abzüglich Alterung. Wichtig bei selbstgenutzten Häusern und besonderen Objekten.
Was den Preis wirklich bestimmt
- Lage: Mikrolage (Straße, Aussicht, Nachbarschaft) wirkt oft stärker als die Gemeinde selbst.
- Zustand und Baujahr: Modernisierungen bei Dach, Fenstern, Heizung und Bädern.
- Energieeffizienz: Der Energieausweis beeinflusst Nachfrage und Preis zunehmend.
- Grundstück und Nutzungsmöglichkeiten: Größe, Zuschnitt, Baurecht, Erweiterungspotenzial.
- Rechtliche Faktoren: Wegerechte, Lasten, Denkmalschutz, bei Wohnungen die Rücklagen.
- Markt: Angebot und Nachfrage in der Region zum Verkaufszeitpunkt.
Online-Einschätzung und persönliche Bewertung
Ein Online-Tool wie unsere Wertermittlung liefert eine erste Orientierung. Es kennt jedoch nicht Ihren Garten, den Seeblick oder den Zustand des Daches. Für einen belastbaren Verkaufspreis empfehlen wir eine persönliche Bewertung durch Ihren Ansprechpartner vor Ort. Für Gerichte, Banken oder Erbauseinandersetzungen sind gegebenenfalls zusätzlich Gutachten von Sachverständigen erforderlich.